Sie sind hier: Startseite » Umgang mit Angst

Umgang mit Angst

Hauptsächlich werden Angstreaktionen vom vegetativen Nervensystem gesteuert. Es kommt zu einem kurzzeitigen Anstieg von Stresshormonen (Adrenalin) im Blut. Die Amygdala im Gehirn sorgt innerhalb kürzester Zeit für die Aktivierung verschiedener Organe wie Herz, Kreislauf, Muskeln oder den Nebennieren. Diese Reaktionen sind uns aus Urzeiten geblieben, als es darum ging, zu überleben oder gefressen zu werden.

Nach dieser ersten Reaktion und Aktivierung, versucht der Hippocampus im Gehirn, eine Bewertung der Situation durchzuführen. Diese basiert auf Erfahrungen des Menschen. Es wird entschieden, ob die Situation nach dem ersten Schreck und Hochfahren der o.g. Organe und Ausschüttung von Botenstoffen, noch als gefährlich eingestuft werden muss oder harmlos ist und dann eine Entspannungsreaktion erfolgt.

Angst erzeugt also eine Vielzahl von körperlichen Symptomen, die alle eine logische Erklärung haben.

Bei der generalisierten Angst verursacht eine dauerhafte Anspannung des Körpers, die sich z.B. durch einen angespannten Muskeltonus äußert.

Lesen Sie weiter zum Thema: "Umgang mit Angst":

  • Reaktion des Körpers

    Tritt eine Panikattacke auf, kommt es zu starken Reaktionen des Körpers. Durch starken Reiz des S...

  • Schluss mit Beobachtung

    Wie bereits im Abschnitt "Reaktion des Körpers" beschrieben, funktioniert Ihr Körper ohne weitere...

  • Perfektionsdrang stoppen

    Grundlage einer Selbsthilfe gegen Angst- und Panik ist auch die kritische Überlegung, darüber nac...

  • Gefühle zulassen

    Die eigenen Gefühle wie z.B. Angst, sind echt, sind hunderprozentig und benötigen auch keine Rech...