Sie sind hier: Startseite » Programm gegen Angst

Affirmation am Abend

Wie in den vorherigen Kapitel bereits beschrieben, ist die Entspannung ein wichtiger Faktor zur Regulierung der Angst.

Daher ist z.B. Fernsehkonsum eher kontraproduktiv. Alles was die Sinnesreize überflutet, sollten Sie meiden.

Bevor Sie einschlafen, sollten Sie nochmals, wie schon am Morgen, zu einer Affirmation greifen. Diese sollte jedoch anders und etwas umfangreicher sein, als die morgendliche.

Erstellen Sie sich eine persönliche Affirmation, die weite und tiefe Bilder in Ihrem Unterbewusstsein erzeugt.

Ein Beispiel:

"Ich liebe und akzeptiere mich so wie ich bin. Mein Leben ist gut und ich freue mich, dass ich gesund bin. Ich lebe an einem sicheren Ort. Meine Familie ist gesund und liebt mich so wie ich bin. Ich liebe meinen Körper, weil er gesund ist und ich mich auf ihn verlassen kann. Ich bin stark und kann alles erreichen, was ich will. Ich kann alles verändern, so wie ich möchte. Ich erhole mich jetzt und werde gut schlafen in der Nacht. Ich werde morgen früh erholt und bereit für den Tag aufwachen. Ich gebe mir jetzt Ruhe, um meinen Körper mit Energie neu aufzuladen."

Eine ähnliche Affirmation können Sie sich persönlich ausdenken und aufschreiben. Wichtig ist, dass sie auch gedanklich versuchen die gesprochenen Worte nachzufühlen. Seien Sie überzeugt von dem, was Sie da sagen. Lösen sie sich von negativen Gedanken, wenn vorgenommene Ziele nicht erreicht wurden. Verzweifeln Sie nicht, wenn Sie sich an diesem Tag unwohl fühlten oder sogar Angst hatten. Nur wenn Sie aktiv dabei bleiben, werden Ihre Anstrengungen zum Erfolg führen.

Praxistipp

Nehmen Sie Zeit für den Ausklang und die anschließende Affirmation. So einfach es klingt, aber setzen Sie sich z.B. ohne äußerliche Einflüsse wie Fernsehen oder Musik alleine auf die Couch oder Bett für einige Minuten. Schließen Sie ggf. die Augen und lassen den Tag nochmals passieren.

Das vorlesen der Affirmation ist so bewusster und aufkommende Gefühle können besser wahrgenommen werden.