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Zwänge

Betroffene leiden unter dem Zwang, bestimmte Gedanken durchdenken zu müssen oder Handlungen auszuführen und geraten in Ängste, wenn sie diesen Zwängen nicht nachgeben.

Sehrwohl erkennen Betroffene die Unsinnigkeit ihrer Handlungen bzw. Verhaltens, können aber trotz intensiver Bemühungen nicht aufhören damit.

Diese Zwänge erzeugen einen großen Leidensdruck und sie werden als sehr quälend, sehr unkontrollierbar wahrgenommen.

Werden diese Zwänge wirklich umgesetzt, fühlen sich Betroffene vorübergehend erleichtert und beruhigt.

Sehr belastend wird es, wenn die Ausübung der Zwangshandlungen (z.B. Kontrollzwang, Wasch- und Putzzwang oder das Denken bestimmter Gedanken) viel Zeit und Energie in Anspruch nimmt. Die Leistungsfähigkeit des Menschen leidet sehr und Betroffene isolieren sich von ihrer Umwelt (Familie, Freunde, Freizeitbeschäftigungen).

Wie kommt es zu Zwängen, Zwangsgedanken oder Zwangshandlungen?

Dahinter stehen in der Regel Ängste.

Betroffene entwickeln Zwänge, weil sie glauben, dadurch ihre Ängste besser kontrollieren zu können.

Therapie

Auch bei Zwängen kann die kognitive Verhaltenstherapie gute und schnelle Erfolge bewirken. Es wird bewusst das Verhalten kontrolliert, so dass Zwangshandlungen nicht mehr ausgeführt werden müssen.