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Resilienz

Resilienz bezeichnet die innere Widerstandskraft auf äußere Lebenseinflüsse wie Probleme, Krisen oder Belastungen und die Fähigkeit, sich wieder in ein psychisches Gleichgewicht zu bringen. Menschen mit ausgeprägter Resilienz sind in der Lage, sich aus eigener Kraft heraus aus Krisen zu befreien.

Resilienz kann auch aufgebaut werden durch Selbsttherapie und Training.

Die Grundlagen der Resilienz werden in der Kindheit gelegt und wesentliche Einflußfaktoren sind z.B. Eltern, Großeltern, Geschwister, soziale Umfeld wie Schule und Freunde.

Bestandteile der Resilienz sind Akzeptanz der jeweiligen Situation (z.B. Schicksalsschlag wie Tod eines Angehörigen oder eigene Erkrankung), Optimismus in Bezug auf die Entwicklung der Situation und aktives Handeln im Sinne von Einflußnahme und Verantwortung für das eigene Leben.

Möglichkeiten die eigene Resilienz zu vergrößern sind:

  • Eigene Denkmuster und übernommene Glaubenssätze ändern
  • Den Inneren Kritiker positiv kritisch begegnen
  • Aktiv Freundschaften und Beziehungen knüpfen und gestalten

Das Arbeitsblatt "Eigene Ressourcen finden [41 KB] " hilft in Situationen oder Phasen, in denen Angst oder Depressionen aufkommen. Es verdeutlicht sehr klar die eigenen positiven Eigenschaften. Das Arbeitsblatt "Denkmuster ändern [40 KB] " hilft dabei, den eigenen Gefühlen und Bedürfnissen zu entsprechen. Die Missachtung der eigenen Gefühle und Bedürfnisse führt zu inneren Konflikten. Das Arbeitsblatt "Zufriedenheit überdenken [45 KB] " stellt auf einfache Weise dar, in welchen Lebensbereichen eine Verbesserung erreicht werden sollte.