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Klaustrophobie

Die Klaustrophobie ist die Angst vor engen, geschlossenen oder menschenüberfüllten Räumen. Je nach Ausprägung treten teils starke körperliche Symptome auf.

Der Betroffene erlebt die Angst mit Gedanken wie:

  • zu ersticken oder ohnmächtig zu werden
  • keine Möglichkeit der Flucht im Notfall zu haben
  • nicht gerettet werden zu können, wenn der Fahrstuhl stecken bleibt

Symptome

Typische körperliche Symptome sind:

  • Schweißausbrüche
  • Herzrasen
  • Schwindel
  • Benommenheit
  • Zittern
  • Übelkeit
  • Atemnot
  • Engegegühl in der Brust

Der Klaustrophobiker befürchtet, die Kontrolle zu verlieren und hat Angst, im Notfall keinen Fluchtweg zur Verfügung zu haben.

Betroffene einer Klaustrophobie wissen zwar, dass ihre Ängste unangemessen sind, können die auftretenden Symptome aber dennoch nicht verhindern.

Wie bei allen Phobien, beginnt der Betroffene die Situationen zu vermeiden.

Therapie

Eine Klaustrophobie kann man mit professioneller Hilfe gut therapieren.

Im Normalfall wird die Klaustrophobie mit einer Konfrontationstherapie behandelt. Der Betroffene setzt sich der angstauslösenden Situation so lange aus, bis die Angst deutlich nachlässt.

In der kognitiven Verhaltenstherapie erfährt der Betroffene, welche Denkmuster dazu führen, dass die Angst aufrechterhalten wird. Ziel der kognitiven Verhaltenstherapie ist, diese Denkmuster während der Therapie gezielt zu verändern.

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