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Atemübungen

Führen Sie die Atemübung an einem ruhigen Ort zu Hause durch.

Legen Sie sich hierzu auf eine bequeme Unterlage (z.B. Decke) und schließen die Augen.

Atmen Sie ein und zählen dabei im Geiste 3 Sekunden. Versuchen Sie dabei in den Bauch zu atmen, so dass die Bauchdecke sich ein wenig erhöht.

Atmen Sie dann langsam durch den Mund bei fast geschlossenen Lippen wieder aus.

Wie beim Einatmen, zählen Sie auch beim Ausatmen 3 Sekunden. Atmen Sie bewusst und spürbar aus. Bemerken Sie ihre Bauchdenke, die sich senkt.

Wiederholen Sie nun die Einatmung wie oben bereits beschrieben.

Fühlen Sie ihrem Atem nach. Sie werden dadurch ruhiger. Führen Sie die Übung ca. 10 Minuten aus.

Tipp: Anleitung zur Bauchatmung

Atmen Sie tief in ihren Brustkorb ein, dann atmen Sie alle Luft heraus. Lassen Sie nun ihren Brustkorb einfallen. Beim nächsten Atemzug atmen Sie in den Bauch hinein. Der Bauch muss sich dabei stärker bewegen als der Brustkorb. Nach dem Ausatmen machen Sie eine kurze Pause und wiederholen dann die Bauchatmung mehrere Minuten lang.

Das vegetative Nervensystem ist für die Steuerung und Kontrolle der lebensnotwendigen Funktionen wie Herz, Lunge und weiterer Organe verantwortlich. Es ist z.B. auch für die ungefährlichen Extrasystolen (Herzrhythmusstöriungen) verantwortlich und provoziert diese bei psychischen Problemen. Bewusst können wir auf das vegetative Nervensystem keinen Einfluss nehmen. Einzig über die Atmung ist es möglich, das Nervensystem z.B. bei langsamer und tiefer Bauchatmung zu entspannen. Daher basieren viele Entspannungstechniken oder auch Meditationen auf der bewussten Wahrnehmung der Atmung.

Drucken Sie sich das Arbeitsblatt Atemübung [6 KB] aus und führen die Übung zu Hause durch.

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